Die Auswanderer I Michael Weber liest aus dem Roman von Gerd Fuchs

Foto: © Enrico Duddeck
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28/1

Flüchtlinge sind derzeit das Thema Nummer eins. Auch in Hamburg. So neu ist das nicht. Denn zwischen 1850 und 1939 ging es "andersherum", da war Hamburg das "Tor zur Welt" für über fünf Millionen Europäer, die vor politischer und religiöser Verfolgung flohen – oder einfach ein besseres Leben ohne Armut und Hunger haben wollten. Vor hundert Jahren war Deutschland kein Einwanderer-, es war ein Auswandererland. 1901 ließ Albert Ballin, damaliger Generaldirektor der HAPAG auf der Veddel Massenunterkünfte für Tausende von Auswanderern aus ganz Europa errichten, die BallinStadt. Hamburg entwickelte sich zu Deutschlands führendem Auswanderungshafen.

Der Schauspieler Michael Weber (Foto) liest aus dem Roman des Hamburger Ex-Welt- und Spiegel-Redakteurs, Lessing- und Italo-Svevo-Preisträgers Gerd Fuchs. Nach der Lesung, Gespräch mit Georg Debler (Anwalt, Schwerpunkt Asylrecht).

A Veddel, en 1901, Albert Ballin, alors directeur général de HAPAG, crée la BallinStadt et construit de nombreux logements provisoires pour les milliers d'émigrants en provenance de toute l‘Europe. Hambourg est alors le premier port d‘émigration pour ces Européens en quête d'une meilleure vie sans pauvreté ni famine.

Le comédien Michael Weber, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, lit des extraits du roman de Gerd Fuchs, ancien rédacteur de Welt et Spiegel et lauréat des prix Lessing et Italo-Svevo. La lecture sera suivie d'un débat avec Georg Debler (avocat spécialisé dans le droit d'asile).


Donnerstag, 28. Januar, 20 Uhr, Speicherstadt-Kaffeerösterei

Jeudi 28 janvier, 20h00, Speicherstadt-Kaffeerösterei

 

Karten I Billets: 7  €


Speicherstadt-Kaffeerösterei

Kehrwieder 5

20457 Hamburg